Berti Vogts arbeitet heute nicht mehr als Trainer und bekleidet nach öffentlich bekannten Informationen auch kein festes Amt bei einem Verein oder Fußballverband. Vollständig zurückgezogen hat sich der frühere Bundestrainer jedoch nicht. Er schreibt Kolumnen, gibt gelegentlich Interviews und tritt bei ausgewählten Fußballveranstaltungen auf.
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Im Jahr 2026 rückte Vogts erneut stärker in den Mittelpunkt. Anlass waren unter anderem eine ARD-Dokumentation über die Weltmeisterschaft 1994 sowie seine kritischen Einschätzungen zur deutschen Nationalmannschaft. Am 25. August 2026 ist Berti Vogts 79 Jahre alt. Seinen 80. Geburtstag feiert er am 30. Dezember 2026.

Was macht Berti Vogts heute?
Berti Vogts befindet sich im beruflichen Ruhestand. Seine letzte längerfristige Tätigkeit im internationalen Fußball war die Beratung der US-Nationalmannschaft, bei der er Jürgen Klinsmann unterstützte. Dieses Engagement endete 2016.
Heute ist Vogts vor allem als erfahrener Beobachter des Fußballs präsent. Während der Weltmeisterschaft 2026 veröffentlichte er Kolumnen für die „Rheinische Post“. Darin beschäftigte er sich unter anderem mit der Entwicklung der deutschen Nationalmannschaft, der Trainerausbildung und möglichen personellen Lösungen für den DFB.
Darüber hinaus gibt er vereinzelt Interviews. Im Juli 2026 sprach er ausführlich über die Situation des deutschen Fußballs, die Arbeit von Julian Nagelsmann und seine eigene Zeit beim DFB. Solche öffentlichen Auftritte sind inzwischen seltener geworden, zeigen aber, dass Vogts das aktuelle Fußballgeschehen weiterhin aufmerksam verfolgt.
Seine Management-Seite nennt außerdem Tätigkeiten als Fußballexperte bei Veranstaltungen, Markenbotschafter und Gast bei Galas oder Preisverleihungen. Eine operative Funktion als Trainer, Sportdirektor oder Vereinsverantwortlicher ist derzeit jedoch nicht bekannt.
| Aktuelle Information | Stand August 2026 |
|---|---|
| Vollständiger Name | Hans-Hubert „Berti“ Vogts |
| Geburtsdatum | 30. Dezember 1946 |
| Alter | 79 Jahre |
| Beruflicher Status | Im Ruhestand |
| Festes Traineramt | Nein |
| Öffentliche Tätigkeiten | Kolumnen, Interviews und ausgewählte Veranstaltungen |
| Verbindung zu Borussia Mönchengladbach | Vereinslegende und Ehrenspielführer |
| Größter Erfolg als Spieler | Weltmeister 1974 |
| Größter Erfolg als Trainer | Europameister 1996 |
Seine aktuellen Aussagen zum deutschen Fußball
Auch ohne offizielles Amt bleibt Vogts eine deutlich vernehmbare Stimme. Seine Einschätzungen konzentrieren sich häufig auf Themen, die bereits seine eigene Trainerarbeit prägten: Zusammenhalt, Führung, Nachwuchsförderung und die Ausbildung von Trainern.
Nach dem deutschen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft 2026 kritisierte Vogts vor allem strukturelle Probleme. Er stellte nicht nur einzelne Spieler oder den Bundestrainer infrage, sondern nahm auch die Nachwuchs- und Trainerausbildung in den Blick. Gleichzeitig warnte er davor, die Verantwortung allein Julian Nagelsmann zuzuschieben.
Vogts sprach sich zudem dafür aus, ehemaligen Nationalspielern den Einstieg in den Trainerberuf zu erleichtern. Für die langfristige Führung der Nationalmannschaft brachte er öffentlich Jürgen Klopp ins Gespräch und bezeichnete Matthias Sammer als mögliche Ergänzung. Dabei handelte es sich um seine persönliche Einschätzung, nicht um eine angekündigte Entscheidung des DFB.
Diese Beiträge erklären, warum weiterhin nach „Berti Vogts aktuell“ oder „Berti Vogts heute“ gesucht wird: Er arbeitet zwar nicht mehr im Tagesgeschäft, beteiligt sich aber weiterhin an wichtigen Debatten über den deutschen Fußball.
Ehrenspielführer von Borussia Mönchengladbach
Die engste Verbindung seiner Laufbahn besteht bis heute zu Borussia Mönchengladbach. Im August 2025 ernannte der Verein Berti Vogts gemeinsam mit Jupp Heynckes offiziell zum Ehrenspielführer. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des 125-jährigen Vereinsjubiläums.
Vogts bestritt seine gesamte Profikarriere für die Borussia. Zwischen 1965 und 1979 kam er auf 419 Bundesligaspiele und erzielte 32 Tore. Damit hält er weiterhin den Gladbacher Vereinsrekord für die meisten Einsätze in der Bundesliga.
Seine Verbindung zum Klub war zwischenzeitlich von öffentlichen Meinungsverschiedenheiten überschattet. Die Ernennung zum Ehrenspielführer machte jedoch deutlich, welchen historischen Stellenwert er in Mönchengladbach besitzt. Auch 2026 äußerte er sich zur Situation der Borussia und verteidigte seinen früheren Mitspieler und Vereinspräsidenten Rainer Bonhof gegen persönliche Angriffe.
Vom „Terrier“ zum Weltmeister
Berti Vogts wurde am 30. Dezember 1946 in Büttgen geboren, das heute zur Stadt Kaarst gehört. Seine ersten fußballerischen Schritte machte er beim VfR Büttgen. 1965 wechselte der Verteidiger zu Borussia Mönchengladbach.
Wegen seiner kompromisslosen Spielweise und seiner Ausdauer erhielt er den Spitznamen „Terrier“. Vogts gehörte zu jener Gladbacher Mannschaft, die den deutschen Fußball in den 1970er-Jahren prägte. Mit der Borussia gewann er:
- fünf deutsche Meisterschaften,
- den DFB-Pokal 1973,
- den UEFA-Pokal 1975 und 1979.
Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte Vogts 96 Länderspiele. Er gehörte 1972 zum Kader des Europameisters, kam beim Turnier verletzungsbedingt allerdings nicht zum Einsatz. Zwei Jahre später war er Stammspieler der Mannschaft, die im eigenen Land Weltmeister wurde. Im Finale gegen die Niederlande hatte er die schwierige Aufgabe, Johan Cruyff zu bewachen.
Vogts wurde 1971 und 1979 zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. Seit 2020 gehört er außerdem der Hall of Fame des deutschen Fußballs an.
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Seine Zeit als Bundestrainer
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere wechselte Vogts direkt ins Trainerfach. Von 1979 bis 1990 arbeitete er im Nachwuchsbereich des Deutschen Fußball-Bundes. In dieser Zeit begleitete er zahlreiche Spieler, die später Welt- oder Europameister wurden.
Ab 1986 unterstützte er Franz Beckenbauer bei der A-Nationalmannschaft. Dadurch hatte Vogts auch Anteil am Weltmeistertitel von 1990. Nach dem Turnier übernahm er selbst das Amt des Bundestrainers.
Zwischen 1990 und 1998 betreute Vogts die deutsche Nationalmannschaft in 102 Länderspielen. Seine Bilanz umfasst 66 Siege, 24 Unentschieden und zwölf Niederlagen. Der größte Erfolg war der Gewinn der Europameisterschaft 1996 in England. Im Finale besiegte Deutschland Tschechien durch Oliver Bierhoffs Golden Goal mit 2:1.
Trotz dieser Bilanz wurde Vogts während seiner Amtszeit ungewöhnlich hart kritisiert. Besonders nach dem WM-Aus gegen Bulgarien 1994 geriet er unter erheblichen öffentlichen Druck. Nach der erneuten Viertelfinalniederlage bei der WM 1998 trat er zurück.
Später trainierte er Bayer Leverkusen sowie die Nationalmannschaften von Kuwait, Schottland, Nigeria und Aserbaidschan. Anschließend arbeitete er als Berater für den US-Fußballverband.

Warum Berti Vogts heute anders beurteilt wird
Die vierteilige ARD-Produktion „WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum“ sorgte im Juni 2026 für eine neue Diskussion über Vogts. Die Dokumentation untersucht interne Konflikte, mediale Kampagnen und Machtkämpfe während des Turniers in den USA.
Dabei erscheint Vogts nicht nur als Trainer, dem die Kontrolle über eine schwierige Mannschaft entglitt. Die Produktion zeigt ebenfalls, unter welchem Druck er stand und wie stark Boulevardmedien, frühere Weggefährten und einzelne Spieler die öffentliche Wahrnehmung beeinflussten.
Mehrere damalige Nationalspieler bewerten seine Arbeit inzwischen positiver. Auch sein langfristiger Beitrag zur Nachwuchsförderung erhält heute mehr Aufmerksamkeit. Vogts selbst erklärte 2026, dass er weiterhin regelmäßig wertschätzende Nachrichten zu seiner Arbeit bekomme.
Diese Neubewertung ändert nichts an sportlichen Fehlern oder Konflikten. Sie ermöglicht jedoch eine differenziertere Betrachtung: Vogts war nicht nur der umstrittene Bundestrainer der WM 1994, sondern auch der Coach des EM-Triumphs von 1996 und ein wichtiger Nachwuchstrainer des DFB.
Was über sein Privatleben bekannt ist
Berti Vogts hält sein heutiges Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Öffentlich bekannt ist, dass er geschieden ist und einen Sohn hat. Über eine aktuelle Partnerin oder Ehe gibt es keine zuverlässige öffentliche Bestätigung.
Auch sein genauer heutiger Wohnort sollte nicht aus älteren Berichten abgeleitet werden. Frühere Medienbeiträge nennen unter anderem Kleinenbroich, doch aktuelle und belastbare Angaben dazu sind begrenzt.
Über eine schwere Erkrankung von Berti Vogts liegen ebenfalls keine verlässlich bestätigten öffentlichen Informationen vor. Aus seltenen Auftritten oder seinem Rückzug aus dem Berufsleben lässt sich kein gesundheitlicher Zustand ableiten.
Frequently Asked Questions
1. Was macht Berti Vogts heute?
Berti Vogts ist im Ruhestand. Er schreibt gelegentlich Fußballkolumnen, gibt Interviews und nimmt an ausgewählten Veranstaltungen teil.
2. Wie alt ist Berti Vogts heute?
Am 25. August 2026 ist Berti Vogts 79 Jahre alt. Am 30. Dezember 2026 wird er 80.
3. Ist Berti Vogts noch als Trainer tätig?
Nein. Derzeit ist kein Traineramt und keine operative Funktion bei einem Verein oder Verband öffentlich bekannt.
4. Bei welchem Verein spielte Berti Vogts?
Seine gesamte Profikarriere verbrachte er von 1965 bis 1979 bei Borussia Mönchengladbach.
5. Wann war Berti Vogts Bundestrainer?
Er trainierte die deutsche Nationalmannschaft von 1990 bis 1998 und gewann mit ihr die Europameisterschaft 1996.
6. Ist Berti Vogts Ehrenspielführer von Borussia Mönchengladbach?
Ja. Borussia Mönchengladbach ernannte ihn im August 2025 offiziell zum Ehrenspielführer.
7. Ist Berti Vogts krank?
Eine schwere Erkrankung ist öffentlich nicht zuverlässig bestätigt. Spekulationen über seinen Gesundheitszustand wären daher nicht angebracht.
Conclusion
Berti Vogts ist heute nicht mehr im aktiven Fußballgeschäft tätig, bleibt dem Sport aber eng verbunden. Der Weltmeister von 1974 und Europameister-Trainer von 1996 meldet sich weiterhin mit Kolumnen und Interviews zu Wort. Seine Ernennung zum Gladbacher Ehrenspielführer und die neue Beschäftigung mit seiner Bundestrainerzeit zeigen, dass sein Lebenswerk inzwischen differenzierter beurteilt wird.
Wer sich über Berti Vogts heute informieren möchte, sollte besonders auf das Datum von Berichten achten: Ältere Artikel nennen teilweise frühere Beratertätigkeiten als aktuell oder vermischen bestätigte Fakten mit Spekulationen über sein Privatleben.
