Höfl-Riesch: Maria Rieschs Karriere, Erfolge und Leben heute

by Lea Becker
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Wer nach „Höfl Riesch“ sucht, meint in der Regel Maria Höfl-Riesch, eine der erfolgreichsten deutschen Skirennläuferinnen der Geschichte. Die gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin gewann drei olympische Goldmedaillen, wurde zweimal Weltmeisterin und sicherte sich in der Saison 2010/11 den Gesamtweltcup. Ihre aktive Karriere beendete sie bereits 2014, öffentlich präsent ist sie jedoch bis heute.

Auch ihr Name sorgt gelegentlich für Fragen. Geboren wurde sie als Maria Riesch. Nach ihrer Hochzeit mit dem Sportmanager Marcus Höfl im Jahr 2011 startete sie unter dem Namen Maria Höfl-Riesch. Die Ehe wurde Anfang 2025 geschieden. Inzwischen wird sie sowohl als Maria Höfl-Riesch als auch wieder häufiger als Maria Riesch bezeichnet.

Wer ist Maria Höfl-Riesch?

Maria Höfl-Riesch wurde am 24. November 1984 in Garmisch-Partenkirchen geboren und ist im August 2026 41 Jahre alt. Schon früh entwickelte sich der Skisport zum Mittelpunkt ihres Lebens. Sie gehörte dem SC Partenkirchen an und schaffte bereits als Jugendliche den Sprung in den internationalen Leistungssport.

Ihre besondere Stärke war ihre Vielseitigkeit. Anders als viele Spezialistinnen konnte Riesch sowohl in schnellen Disziplinen wie Abfahrt und Super-G als auch im technisch anspruchsvollen Slalom Weltcuprennen gewinnen. Genau diese Allround-Fähigkeit wurde später zu einem entscheidenden Faktor für ihre größten Erfolge.

SteckbriefAngaben
NameMaria Höfl-Riesch, geborene Maria Riesch
Geburtsdatum24. November 1984
GeburtsortGarmisch-Partenkirchen
SportartSki Alpin
Weltcupdebüt16. Februar 2001
Weltcupsiege27
GesamtweltcupSiegerin 2010/11
Olympia3 × Gold, 1 × Silber
Weltmeisterschaften2 × Gold, 4 × Bronze
Karriereende20. März 2014

Diese Bilanz macht deutlich, warum Höfl-Riesch weit über den deutschen Wintersport hinaus bekannt wurde. Bei Olympischen Spielen gewann sie insgesamt vier Medaillen und gehörte über mehrere Jahre konstant zur Weltspitze.

Vom Talent aus Garmisch-Partenkirchen zur Weltklasse

Maria Riesch stand bereits im Kindesalter auf Skiern. Als Jugendliche machte sie mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam und sammelte mehrere Medaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften.

Am 16. Februar 2001 gab sie in Garmisch-Partenkirchen ihr Weltcupdebüt. Der endgültige Durchbruch gelang in der Saison 2003/04. Am 30. Januar 2004 gewann sie in Haus im Ennstal erstmals ein Weltcuprennen – eine Abfahrt. Nur zwei Tage später folgte dort der Sieg im Super-G.

Noch im selben Winter gewann sie auch einen Slalom in Levi. Schon diese frühen Ergebnisse zeigten etwas, das ihre gesamte Laufbahn prägen sollte: Maria Riesch ließ sich nicht auf eine einzige Disziplin reduzieren.

Der schnelle Aufstieg wurde jedoch durch erhebliche Verletzungsprobleme unterbrochen. 2005 erlitt sie einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Noch im selben Jahr folgte nach ihrem Comeback ein schwerer Sturz mit einer erneuten Kreuzbandverletzung, diesmal am linken Knie. Dadurch verpasste sie unter anderem die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin.

Dass sie anschließend wieder zur Weltspitze zurückkehrte, ist ein wesentlicher Teil ihrer Sportbiografie. Bereits in der ersten Weltcup-Abfahrt nach ihrer längeren Verletzungspause gewann sie 2006 in Lake Louise.

Die größten Erfolge von Höfl-Riesch bei Olympia und WM

Den internationalen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Maria Riesch bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.

Sie gewann dort Gold in der Super-Kombination und im Slalom. Damit avancierte sie endgültig zu einem der bekanntesten Gesichter des deutschen Wintersports.

Vier Jahre später gelang ihr bei den Winterspielen in Sotschi ein weiterer außergewöhnlicher Erfolg. In der Super-Kombination verteidigte Höfl-Riesch ihren Olympiatitel und gewann ihre dritte Goldmedaille. Wenige Tage später kam Silber im Super-G hinzu.

Ihre olympische Bilanz lautet damit:

  • Gold im Slalom 2010
  • Gold in der Super-Kombination 2010
  • Gold in der Super-Kombination 2014
  • Silber im Super-G 2014

Bei Alpinen Skiweltmeisterschaften war sie ebenfalls erfolgreich. 2009 gewann sie in Val-d’Isère den Weltmeistertitel im Slalom. 2013 folgte in Schladming Gold in der Super-Kombination. Dazu kamen insgesamt vier WM-Bronzemedaillen.

Besonders bemerkenswert ist die Konstanz ihrer erfolgreichsten Jahre: Zwischen 2009 und 2014 gewann Riesch bei jedem großen internationalen Titelkampf mindestens eine Medaille.

Der Gesamtweltcup 2010/11 als besonderer Karrierehöhepunkt

Olympische Goldmedaillen besitzen im Wintersport eine enorme Bedeutung. Für die Einordnung einer kompletten Ski-Karriere ist jedoch auch der Gesamtweltcup entscheidend.

In der Saison 2010/11 gewann Maria Riesch die große Kristallkugel für die beste Skirennläuferin des gesamten Winters. Sie setzte sich dabei gegen starke internationale Konkurrenz durch.

Ihre Vielseitigkeit war hierfür entscheidend. Riesch sammelte Punkte in nahezu allen alpinen Disziplinen und gewann während ihrer Karriere Weltcuprennen in Abfahrt, Super-G, Slalom und Kombination.

Insgesamt stehen 27 Weltcupsiege in ihrer Bilanz. Hinzu kamen fünf gewonnene Disziplinenwertungen: im Super-G, in der Kombination, zweimal im Slalom und später auch in der Abfahrt.

Diese Bandbreite unterscheidet sie von zahlreichen Fahrerinnen, deren Erfolge hauptsächlich auf eine oder zwei Disziplinen konzentriert waren.

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Warum heißt Maria Riesch auch Höfl-Riesch?

Die unterschiedlichen Namensformen sorgen bis heute für Suchanfragen wie „Maria Riesch“, „Maria Höfl Riesch“ oder einfach „Höfl Riesch“.

Die Erklärung ist unkompliziert: Maria wurde als Maria Riesch geboren. 2010 wurde ihre Beziehung mit dem Sportmanager Marcus Höfl öffentlich. Am 14. April 2011 heirateten die beiden standesamtlich in Garmisch-Partenkirchen. Danach trat die Skirennläuferin unter dem Doppelnamen Maria Höfl-Riesch an.

Unter diesem Namen gewann sie unter anderem 2013 ihren zweiten Weltmeistertitel sowie 2014 ihre dritte olympische Goldmedaille.

Im August 2024 machten Maria Höfl-Riesch und Marcus Höfl ihre Trennung öffentlich. Die Scheidung wurde am 9. Januar 2025 vollzogen.

Neuere Veröffentlichungen verwenden teilweise wieder den Namen Maria Riesch, während Maria Höfl-Riesch weiterhin eine geläufige Bezeichnung ist. Deshalb beziehen sich beide Namensvarianten auf dieselbe ehemalige Skirennläuferin.

Karriereende 2014: Warum hörte Höfl-Riesch auf?

Maria Höfl-Riesch beendete ihre aktive Karriere am 20. März 2014 – wenige Wochen nach ihren erfolgreichen Olympischen Winterspielen in Sotschi.

Sie war damals erst 29 Jahre alt. Ihr Rücktritt kam deshalb für manche Beobachter vergleichsweise früh. Gleichzeitig konnte sie auf eine außergewöhnlich vollständige sportliche Bilanz zurückblicken: Olympiasiege, Weltmeistertitel, Gesamtweltcup und zahlreiche Weltcupsiege.

Ihre Laufbahn war zudem von einer hohen körperlichen Belastung geprägt. Neben den beiden schweren Kreuzbandverletzungen hatte sie im Verlauf ihrer Karriere weitere Verletzungen und Rückschläge bewältigt.

Zum Zeitpunkt ihres Abschieds hatte sie gerade noch einmal Olympia-Gold und -Silber gewonnen und zusätzlich den Abfahrtsweltcup der Saison 2013/14 für sich entschieden. Sie verließ den Spitzensport damit auf einem sportlich sehr hohen Niveau.

Was macht Maria Höfl-Riesch heute?

Nach dem Karriereende verschwand Maria Riesch nicht aus der Öffentlichkeit. Sie baute schrittweise ein berufliches Leben außerhalb des aktiven Rennsports auf.

Heute ist sie unter anderem als Keynote-Speakerin, Markenbotschafterin, Expertin, Coach, Investorin und Podcasterin tätig. Ihre Themen drehen sich häufig um Leistung, Motivation, Umgang mit Rückschlägen und Erfahrungen aus dem Spitzensport. Zeitweise arbeitete sie außerdem als Ski-Expertin für die ARD.

Eine besondere Würdigung ihrer sportlichen Laufbahn folgte 2025: Maria Riesch wurde in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. Damit steht sie dort neben zahlreichen anderen bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Sportgeschichte.

Auch der Sport selbst spielt weiterhin eine Rolle in ihrem Alltag. Fitness, Reisen, Veranstaltungen und Projekte rund um Bewegung und Leistungsfähigkeit gehören zu ihren öffentlichen Aktivitäten nach dem Karriereende.

Privatleben: Scheidung und Partner Johann Schrempf

Maria Höfl-Riesch und Marcus Höfl waren seit 2011 verheiratet. Im August 2024 erklärten beide öffentlich, dass sie künftig privat getrennte Wege gehen wollten. Gleichzeitig betonten sie damals, freundschaftlich und beruflich verbunden bleiben zu wollen.

Im Januar 2025 wurde die Ehe offiziell geschieden. Später bestätigte sich, dass Maria Riesch mit Johann Schrempf, einem langjährigen Manager im Kreuzfahrtbereich, eine neue Beziehung führt.

Die beiden kannten sich bereits über Jahre aus dem beruflichen Umfeld. 2025 traten sie öffentlich als Paar auf. Im April 2026 wurde bekannt, dass sie inzwischen auch einen gemeinsamen Alltag aufgebaut haben und zusammenleben.

Auch im August 2026 wurden Riesch und Schrempf weiterhin gemeinsam öffentlich gezeigt. Eine Hochzeit oder Verlobung ist dagegen nicht verlässlich öffentlich bestätigt. Johann Schrempf sollte daher sachlich als ihr Partner beziehungsweise Lebensgefährte bezeichnet werden und nicht als Ehemann.

Warum Maria Höfl-Riesch für den deutschen Skisport bedeutend bleibt

Die Bedeutung von Maria Höfl-Riesch lässt sich nicht allein an Medaillen messen. Besonders außergewöhnlich war die Kombination aus Vielseitigkeit, langer Präsenz an der Weltspitze und erfolgreichen Comebacks nach schweren Verletzungen.

Sie gewann sowohl Slaloms als auch Abfahrten – zwei Disziplinen, die völlig unterschiedliche technische und körperliche Anforderungen stellen. Gleichzeitig erreichte sie ihre wichtigsten Erfolge nicht nur während einer kurzen Hochphase, sondern über mehrere Jahre.

Der Gesamtweltcupsieg 2010/11, drei olympische Goldmedaillen, zwei Weltmeistertitel und 27 Weltcupsiege bilden deshalb ein bemerkenswert vollständiges Karriereprofil.

Die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports im Jahr 2025 unterstreicht ihren Stellenwert auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn.

Frequently Asked Questions

1. Wer ist Höfl-Riesch?
Mit „Höfl-Riesch“ ist meist Maria Höfl-Riesch beziehungsweise Maria Riesch gemeint. Sie ist eine ehemalige deutsche Skirennläuferin und dreifache Olympiasiegerin.

2. Wie alt ist Maria Höfl-Riesch?
Sie wurde am 24. November 1984 geboren und ist im August 2026 41 Jahre alt.

3. Wie viele Olympiasiege hat Maria Höfl-Riesch?
Sie gewann drei olympische Goldmedaillen: zweimal 2010 in Vancouver und einmal 2014 in Sotschi. Hinzu kommt eine Silbermedaille aus Sotschi.

4. Hat Maria Höfl-Riesch den Gesamtweltcup gewonnen?
Ja. In der Saison 2010/11 gewann sie die Gesamtwertung des Alpinen Skiweltcups.

5. Warum trägt Maria Riesch den Namen Höfl-Riesch?
Nach ihrer Hochzeit mit Marcus Höfl im Jahr 2011 trat sie unter dem Doppelnamen Maria Höfl-Riesch an.

6. Ist Maria Höfl-Riesch noch mit Marcus Höfl verheiratet?
Nein. Das Paar gab 2024 die Trennung bekannt. Die Scheidung wurde im Januar 2025 vollzogen.

7. Wer ist der aktuelle Partner von Maria Höfl-Riesch?
Ihr öffentlich bekannter Partner ist Johann Schrempf. Auch im Sommer 2026 wurden beide weiterhin gemeinsam gezeigt. Eine Hochzeit ist öffentlich nicht bestätigt.

Conclusion

Maria Höfl-Riesch beziehungsweise Maria Riesch gehört zu den prägendsten deutschen Wintersportlerinnen ihrer Generation. Drei olympische Goldmedaillen, zwei Weltmeistertitel, 27 Weltcupsiege und der Gewinn des Gesamtweltcups 2010/11 bilden die sportlichen Eckpunkte einer außergewöhnlichen Karriere.

Ebenso bemerkenswert war ihr Weg nach schweren Verletzungen zurück an die Weltspitze. Seit ihrem Rücktritt 2014 hat sie sich neue Tätigkeitsfelder als Speakerin, Expertin, Coach, Investorin und Markenbotschafterin aufgebaut. Die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports 2025 bestätigte noch einmal ihren besonderen Stellenwert.

Wer aktuelle Informationen über Höfl-Riesch sucht, sollte bei Meldungen über Karriere und Privatleben auf den jeweiligen Veröffentlichungszeitpunkt achten – insbesondere ältere Angaben zu ihrem Familienstand sind inzwischen überholt.

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